Pepino
Die Pepino (Solanum muricatum), auch Mellowfrucht, Birnenmelone oder Melonenbirne genannt, ist die Frucht des Mellowstrauchs aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae).
Die Pepino stammt ursprünglich aus Peru und Kolumbien. Heute wird sie in nahezu allen südamerikanischen Ländern angebaut. Außerdem wird sie in kleinerem Maßstab u.a. in den USA, Australien, Kenia und in einigen Ländern des Mittelmeerraumes angebaut.
Botanisch gesehen ist die Pepino eine Beere mit ein bis zwei Kammern. Die Pepino ist meist eiförmig und wird 10 bis 20 cm groß und 150 bis 400 gr. schwer. Die Schale der Pepino ist dünn, glatt und grünlich, wird aber mit zunehmender Reife gelblich mit violetten Streifen. Das Fruchtfleisch der Pepino ist weich, cremefarben, gelblich orange bis goldgelb und sehr weich. Es enthält zwei Hohlräume mit wenigen Samen. Geschmacklich erinnert die Pepino an eine Mischung aus Birne und Melone.
Pepino kann man roh wie einen Apfel, geschält oder ungeschält essen. Sie können auch wie Kürbisse zubereitet werden.
Die Früchte sind bei uns praktisch ganzjährig in kleinen Mengen im Handel. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Schale cremefarben ist und die Frucht auf leichten Druck nachgibt. Die Pepinos verfärben sich nach dem Aufschneiden schnell. Sie sollten deswegen erst kurz vor dem Verzehr zerteilt werden. Im Kühlschrank halten sich Pepinos einige Tage.
100 gr. Pepinos enthalten etwa 80 kcal. Sie sind reich an Vitamin C und an Provitamin A.
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